Auf die Frage, wie er schreibe, hat der Autor Stephen King einmal geantwortet: «Ein Wort nach dem anderen.»

So banal dieses Zitat klingt, es steckt präzise drin, was für mich die Motivation am Schreiben ausmacht: Indem ich ein Wort ans andere hänge, entwickeln sich meine Gedanken. Das führt manchmal auch dazu, dass ich ein Wort nach dem anderen lösche, weil mein Gedanke eigentlich ein anderer ist, als ich zu Beginn dachte. Um es mit dem Soziologen Niklaus Luhmann zu sagen: «Ohne zu schreiben, kann man nicht denken; jedenfalls nicht in anspruchsvoller, anschlussfähiger Weise.» Erst ein formulierter Gedanke ist ein vollendeter Gedanke.

Die Faszination fürs Schreiben hat mich vor rund zehn Jahren in die Medienbranche gebracht. Bei CH Media war ich erst Redaktor, durfte dann die Regionalausgabe «Toggenburger Tagblatt» sowie später zusätzlich die «Wiler Zeitung» leiten und versuchte als Entwicklungsredaktor darin, in diesem schwierigem Umfeld Neues zu wagen. Zuletzt habe ich als Datenjournalist ein neues Team mitaufgebaut und konnte gleichzeitig meine Faszination fürs Technische vertiefen.

Seit Mitte 2025 räume ich der Technik mehr Platz ein. Als Editorial Consultant bei Livingdocs unterstütze ich Kundinnen und Kunden aus der Medienwelt in ihren Transformationsprozessen. Der Wechsel war ein Schritt aus der Medienbranche in die Softwarebranche, ohne die Medienbranche wirklich zu verlassen.

Texte publiziere ich immer noch. Als freier Journalist schreibe ich für diverse Medien. Dazu gehören unter anderem der ballesterer und das Zwölf. Zudem engagiere ich mich bei SENF – Das St.Galler Fussballkollektiv und beim Regionalfussballclub FC Kirchberg.

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